Für viele Menschen fühlt sich fast jedes andere Gefühl angenehmer an als Scham. Was ist das eigentlich, dass man sich schämt und das einem etwas peinlich ist? Warum vermeidet man solche Situationen in denen Scham entsteht und was sind da die typischen Strategien diesen zu vermeiden?
Wieso hat man ein zu viel oder zu wenig davon? Was ist gesund zu tun Momenten, in denen man sich schämt? Darum geht es heute.

Was ist Scham eigentlich?
Scham ist eine negative Emotion, die entsteht, wenn man das Gefühl hat, bestimmten Werten, Normen, Regeln oder Ansprüchen nicht gerecht geworden zu sein. Manchmal geht sie mit  Reaktionen wie rot werden und mit dem Wunsch, sich unsichtbar zu machen oder einfach nur im Boden zu versinken. Das kennt ihr vielleicht: Dann wenn man etwas nicht wusste in der Schule. Vielleicht auch dann, wenn der Bruder Dich als Schwester seiner neuen Freundin damit vorstellt, dass Du seit 7 Jahren Single bist und scheinbar nie einen passenden Mann findest. In diesem Fall schämt man sich mitunter sogar vor sich selbst und anderen. Also "im großen Ganzen": Man hat etwas im Leben nicht erreicht oder geschafft und sieht das als Mangel. Für sich und somit auch als Außenbild. Es ist dann bspw. der Scham etwas nicht geschafft zu haben.

Peinlichkeit und Scham, wo liegt der Unterschied? 

Peinlichkeit: Sie entspringt meist einem Fehltritt auf dem Parkett der gesellschaftlichen Umgangsformen. Das Gefühl tritt in der Regel überraschend auf und klingt meist ebenso rasch wieder ab. Der Anlass ist oft banal: Viele Menschen genieren sich schon, wenn sie öffentlich gelobt werden.

Wenn entwickelt sich Scham?

Scham entwickelt sich in der Kindheit. Ausschlaggebend, ob das Schamgefühl sich gesund entwickelt sind die Bezugspersonen, insbesondere die Eltern. Denn Sie unterstützen die Kinder einen Zugang zu den eigenen Emotionen zu bekommen und mit ihnen umzugehen. Haben die Meisten Kinder ein Elternhaus, in denen die Eltern sich gut um ihre Kinder kümmern, ist dies bei Kindern aus einem ungesunden Elternhaus, u.a. mit narzisstischen Eltern (Scham und Narzissmus ist hier bereits ein Thema) leider häufig nicht so.
In diesen Fällen kann es zu Problemen von gesunder Entwicklung eines Schamgefühls kommen.
Scham kann erhöht und niedriger sein als es gesund ist.

Mitunter wird das Gefühl von den Kindern im Laufe des Lebens permanent abgewehrt. Diese Schamabwehr kann über unterschiedliche Dynamiken erfolgen. Welche Dynamiken das sind, wie sie entstehen und was sie für Auswirkungen haben - auch im Bezug auf Scham und Narzissmus - das erkläre ich in meinem neuen Video bei YouTube. Hier gebe ich auch Tipps, was man tun kann, wenn man mit dem Thema Scham seine Probleme hat. Am Ende des Videos wie immer 3 Fragen die Du Dir selbst stellen kannst. Hier geht es zum Video bei YouTube.

Hast Du ganz persönliche Fragen? Dann kannst Du sie auch telefonisch mit mir besprechen oder ein Coaching mit mir buchen. Weitere Informationen dazu findest Du hier.

 


Marie

Hi, ich bin Marie: Bloggerin, YouTuberin & Coach. Hier auf meinem Blog sowie auf meinem YouTube-Kanal findest Du Informationen zu den Themen Psychologie, Narzissmus und gesunder Selbstwert. Alle Artikel auf meinem Blog sind gut recherchiert, denn Qualität ist mir sehr wichtig. Gerne beantworte ich Deine Fragen in einem telefonischen Gespräch. Die Buchung ist unkompliziert und sicher hier auf meinem Blog online möglich. Als sportbegeisterte Berlinerin, die das Wasser liebt, ausgebildete examinierte Krankenschwester und Diplom-Betriebswirtin (FH) bin ich über 20 Jahre im Gesundheitswesen tätig. Ich bin selbstständig, stehe im Leben und arbeite als Beraterin/Coach sowie als Projektmanagerin sowie Social Media Managerin branchenübergreifend. Ich bin YouTube-Partner.