Gewisse Selbstzweifel hat fast jeder, was aber nicht unbedingt mit Leidensdruck einhergeht und darüber hinaus manchmal auch angemessen ist. Sind sie aber sehr stark ausgeprägt, können sie einem das Leben ganz schön schwer machen. Was sind Selbstzweifel eigentlich? Welches Maß ist OK und wann ist es ungesund. Wieso fokussiert ein narzisstisches Umfeld eigene Selbstzweifel? Was tun, wenn man einfach zu viel zweifelt und einen das hemmt glücklich und entspannt zu leben- Tipps und 3 Fragen.

Was sind Selbstzweifel?

Als Selbstzweifel bezeichnet man in der Psychologie die Zweifel an der eigenen Person (an einem selbst). Betroffene befinden sich in einer inneren Unzufriedenheit und Unsicherheit darüber, was sie selbst tun, können oder wollen.

Wie äußern Selbstzweifel und Selbstunsicherheit sich denn?

1.) Man macht sich in Gedanken ständig selbst schlecht.

2.) Negative Gedanken über:
– das eigene Aussehen
– das eigene Wissen “Ich bin ein Hochstapler und irgendwann merken es alle”

Hier habe ich häufig über das Hochstapler-Syndrom gelesen. Das wird teilweise auch Impostor-Syndrom, Impostor-Phänomen, Mogelpackungs-Syndrom oder Betrüger-Phänomen genannt. Es ist ein psychologisches Phänomen, bei dem Betroffene von massiven Selbstzweifeln hinsichtlich eigener Fähigkeiten, Leistungen und Erfolge geplagt werden und unfähig sind, ihre persönlichen Erfolge zu internalisieren.

Trotz offensichtlicher Beweise für ihre Fähigkeiten sind Betroffene davon überzeugt, dass sie sich ihren Erfolg erschlichen und diesen nicht verdient haben. Von Mitmenschen als Erfolge angesehene Leistungen werden von Betroffenen dieses Symptoms mit Glück, Zufall oder mit der Überschätzung der eigenen Fähigkeiten durch andere erklärt. Bei manchen dieser Menschen sind diese Selbstzweifel derart ausgeprägt, dass sie sich selbst für Hochstapler halten und in der ständigen Angst leben, andere könnten ihren vermeintlichen Mangel an Befähigung bemerken und sie als Betrüger entlarven. Die Existenz dieses Syndroms ist umstritten, es wird weder im ICD-10 noch im DSM-5 aufgeführt. (Quelle: Wikipedia.de

3) Eigene Erfolge oder das eigene Leben.

4.) Ängste, die einen sehr stark zweifeln lassen: Beispielsweise die Angst,  etwas alleine zu machen, man sich gehemmt fühlt in neuem Umfeld und wenn man neue Menschen kennenlernt, da man eine sehr starke Angst vor Ablehnung hat. Oft auch die Angst, nie genug zu sein.

Wann wird’s ungesund und eine Persönlichkeitsstörung 

Menschen mit einem selbstunsicheren Persönlichkeitsstil (nach Kuhl & Kazén) – der einer selbstunsicheren Persönlichkeitsstörung ähnelt, aber weniger stark ausgeprägt ist – sind selbstkritisch und eher vorsichtig und zurückhaltend. Sie reagieren sensibel auf Kritik und Zurückweisung und neigen dazu, ihre eigenen Erwartungen und Vorstellungen zu verändern, wenn andere Menschen andere Einstellungen haben. Weil sich die Betroffenen nicht in den Vordergrund drängen, verlässlich sind und sich bei Konflikten um Ausgleich bemühen, finden sie bei anderen Menschen häufig Anerkennung. (Quelle: Therapie.de ) Die selbstunsichere Persönlichkeitsstörung betrifft nur ca. 1-2 % der Bevölkerung. Da sind viele Punkte noch wesentlich ausgeprägter. 

Wieso fokussiert ein narzisstisches Umfeld eigene Selbstzweifel? Was tun, wenn man einfach zu viel zweifelt und einen das hemmt glücklich und entspannt zu leben.Ich habe hier viele Tipps und 3 Fragen, die Du Dir selbst stellen kannst, in meinem YouTube Video online gestellt. 

Hast Du ganz persönliche Fragen? Dann kannst Du sie auch telefonisch mit mir besprechen oder ein Coaching mit mir buchen. Weitere Informationen dazu findest Du hier. 


Marie

Hi, ich bin Marie, sportbegeisterte Berlinerin, die das Wasser liebt, ausgebildete examinierte Krankenschwester und Diplom-Betriebswirtin (FH) mit über 20 Jahren Berufserfahrung im Gesundheitswesen, stehe ich im Leben und arbeite als Beraterin/Coach sowie als selbständige Projektmanagerin & Social Media Managerin.