
Bedeutung Musik im narzisstischen Umfeld
Musik hat oft eine wichtige Bedeutung, wenn man aus einem narzisstischem Umfeld kommt, darin lebt oder dies bereits verabschiedet hat. Als Kind, Jugendlicher und Erwachsener sichert sie einem im Extremfall sogar manchmal das (emotionale) Überleben. Die Künstler, die Melodien und Texte, sie alle haben eine besondere Wirkung. Wie wirkt Musik, was sagen Studien und wie kann man sie für sich auch als Erwachsener nutzen, um sich zu stärken? Ich habe Antworten für dich.
Bedeutung von Musik im narzisstischen Umfeld
Welche Rolle kann Musik in einem narzisstischen Umfeld spielen als Kind, Jugendlicher und auch als Erwachsener? Hier sind ein paar Punkte:
Musiker sind wie ein Familienersatz
Eine Musikerin, ein Musiker oder eine Band: Es kann sein, dass diese mehr als nur irgendeine Personen sind. Man denkt sich in eine Ersatzfamilie ein, man fühlt sich verstanden, liebt die Geschichten und schönen Erlebnisse dieser. Man sieht den Zusammenhalt, den man aus der eigenen narzisstischen Familie nicht kennt. Man selbst träumt sich vielleicht dahin, auch Teil einer solchen Gruppe oder auch mitunter Familie zu sein (wenn es sich um eine Familienband handelt). Das mag skurril klingen, aber das kann einem durchaus, wie ich finde, das Überleben in ganz extrem narzisstischen Familien sichern.
Denn es gibt einem Kraft und Hoffnung, positiven Impact und es bewahrt einen vor schlimmen Verhaltensweisen. Vielleicht auch Drogen zu nehmen oder sich selbst etwas anzutun (ganz extremer Bereich). Kleiner Hinweis, mehr zum Thema Narzissmus in der Familie gibt es auch in meinem aktuellen Buch.
Beispiel Edda in ihrer narzisstischen Familie
Edda lag alleine im Bett und hörte Musik. Da war diese Band aus drei Geschwistern. Sie mochte sie so sehr. Wie gerne hätte sie auch so eine Schwester oder einen Bruder, die jetzt da wären und helfen würden. Ihr Vater flippte so oft aus, wenn er mal da war. Ihre Mutter kritisierte sie immer. Ihre Band sang über die Familie und Freunde und Urlaub. Aber auch darüber, wie sie mal traurig waren. Sie kamen auch aus einem kleinen Ort, so wie sie, und leben jetzt in London. Das wollte sie auch mal. Sie fühlte sich wie ein Teil von ihnen, und die Worte von der Band gaben ihr so …
