Habt ihr auch schonmal gedacht „oh man war ich naiv, wie konnte ich nur so vertrauen und so enttäuscht werden?“ Oder das Gefühl niemanden wirklich vertrauen zu können, weil ihr zahlreiche schlechte Erfahrungen in Eurer Kindheit, mit Euren Eltern und Freunden gemacht habt? Was hat das manchmal mit Narzissmus zu tun? Auf was solltet ihr in dem Zusammenhang achten? Dies ist der Beitrag zu einem Video mit ganz vielen praktischen Beispielen. Den Link findet Ihr am Ende des Beitrags.

Problem: Erfahrungen prägen einen – Dich und mich auch. Mitunter aber eben auch falsch.

Erfahrungen führen dazu, dass Du Dinge lernst und auch Vertrauen ist ein wichtiger Teil, den man im Laufe seines Lebens lernt. Erfahrungen und die falschen Rückschlüsse aus ihnen führen dazu, dass man sich Sachen manchmal leider auch ungesund angewöhnt. Gerade dann, wenn man es mit Narzissten zu tun gehabt hat und vor allem dann, wenn man mit ihnen aufgewachsen ist, sieht man oftmals nicht klar.
Verlorenes Vertrauen wegen Narzissten: Was meine ich überhaupt damit? (ausführliche Beispiele in meinem Video, Link am Ende des Artikels) 

1.) Eltern waren emotional und finanzielle nie da und haben einen im Stich gelassen.
2.) Job: Ihr habt Euch beruflich total reingehängt, kein Urlaub etc.. Ihr integriert Euch, übernehmen viele Aufgaben und bekommt von heute auf morgen die Kündigung. Hat man es nicht kommen sehen können, es war doch alles scheinbar so vertraut in der Firma?
3.) Liebe: Euer Partner hat Euch eine Woche vor der Hochzeit sitzen lassen, obwohl die Einladungskarten schon versendet waren und alles geplant gewesen ist.
4.) Freundeskreis: Ihr hattet Euch für den Urlaub mit einer Freundin verabredet, bereits den Urlaub eingereicht und plötzlich präsentiert diese, dass sie bereits spontan einen Trip mit ihrer Schwester gebucht hat.



Was macht das das verlorene Vertrauen wegen Narzissten mit einem?

Als Kind will man überleben und dann entstehen bei einem solchen Verhalten mitunter schwere Leiden – das Urvertrauen und die realistische Beurteilung von dem was einem gut tut und nicht fehlt einfach. Man glaubt „gutes ist schlecht und schlechtes gut“ auch im Hinblick auf Vertrauen. Bzw. man bekommt einfach kein gesundes Gefühl wie das positive ins eigene Leben kommt und negatives außen vor bleiben.

Was meine ich damit?

Man lernt, dass man sich grundlegend auf nichts anderes verlassen kann als sich selbst.  Andererseits vertraut man wenn dann – den und das ist der GROßE MIST den Falschen. Denn nicht selten sind es eben die Narzissten, die man eben gut von zu Hause schon kennt. Fatal. Denn auch hier wird das Vertrauen mit großer Wahrscheinlichkeit enttäuscht werden.

Verlorenes Vertrauen wegen Narzissten: Was geschieht mitunter noch? 

1.) Man grenzt sich bei Verletzungen anderer und auch Narzisstischen Entwertungen nicht ab und zieht Konsequenzen.
2.) Durch „Abarbeiten“ erhofft man, dass man belohnt und geliebt wird – allerdings bei Menschen, bei denen es eh kein Erfolg hat.
3.) Man vertraut zu schnell und den falschen Leuten – man denkt halt das schlechte Behandeln und selbst zurücknehmen ist „normal“ – wenn man in einem narzisstischen Umfeld aufgewachsen ist. Diese ironischen Witze die man schon selbst macht sind ein Verbundenheitsgefühlt, wir sind aus einem Holz und wir können uns vertrauen- ein fataler Fehler.
4.) Man übersieht und überhört dadurch Entwertungen und Demütigung: Der Kern des Problems ist aber wie ich denke und da liege ich nicht alleine – etwas fundamentales, das Ergebnis aller dieser Dinge:  

Man verliert Selbstvertrauen, was eben das „Urvertrauen“ ist. Oder man baut es erst gar nicht auf. Fehlendes Vertrauen in sich selbst. Fatal. Denn: wer kein Vertrauen in sich selbst hat, wie soll man dann anderen vertrauen – dazu später mehr. Denn das Problem bei Narzissten und denen, die sich mit ihnen eng umgeben ist wieder Schlüssel-Schloss: Narzissten sehen wo sie Vorteile ziehen können – schleimen sich ein und verteilen Komplimente, „selbstlose“ Hilfe (schaut Euch dazu auch gerne mein Video an „Narzissten und ihre vergiftete Hilfe – braucht Niemand & Alltagstipps!“ an) nutzen all das dann aber alles für sich aus und versprühen ihre giftige Stimmung. Das eigene Leben wird somit nicht durch vertrauensvolle Beziehungen bereichert sondern schlechte Energie und negatives macht sich breit und immer breiter. 



Warum macht man das denn überhaupt mit?
…auch wenn man schon denkt „Moment mal was ist da los?“

Ich glaube es sind primär auch Ängste..
…Angst alleine zu sein – Single sein, vor Einsamkeit ohne Freude und den Verlust der Familie.
…Angst vor ungewohnten Menschen – man kann sich vielleicht gar nicht vorstellen Themen konträr zu besprechen, andere Meinungen zu haben und danach niemanden um sich zu haben, der gleich mal beleidigt ist oder einen entwertet.
…Angst bloßgestellt zu werden – der Selbstwert ist gering, was ist, wenn das Gegenüber mich vor anderen Bloßstellt bei Kritik.
…Angst vor ungewohnten und noch mehr Enttäuschungen. 

Was kann man denn nun machen im Bezug auf das Thema Vertrauen bzw. Selbstvertrauen? Was macht Vertrauen eigentlich aus? Wo ist die Herausforderung beim Thema Narzissmus und worauf solltet Ihr achten?
Das ist ein komplexes Thema – ich habe dazu ganz viele Ideen und Tipps in meinem YouTube Video für Euch auf meinem YouTube Kanal „Narzissmus verstehen“ by Marie online gestellt, viel Spaß beim Anschauen (..und: einmal die Woche gibt es dort ein neues Video von mir, abonniert den Kanal, dann verpasst ihr keines mehr)  Video auf YouTube